Japan-Referat
 
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Die Entstehung Japan der japanischen Kultur

 

Archäologische Funde deuten darauf hin, dass es in Japan schon vor etwa 100.000 Jahren altsteinzeitliches Leben gab. Diese Ureinwohner Japans nennt man Ainu. Sie lebten dort auch friedlich bis gegen 5000 vor Christus die ersten Einsiedler nach Japan kamen: Die Mongolen.

4000 Jahre war das Zusammenleben dieser Stämme noch friedlich, doch um 300 vor Christus herum begannen die Mongolen, sich auszubreiten. Sie drängten die Ainu immer weiter nach Hokkaido in den Landesnorden. Aber es gab nicht nur Auseinandersetzungen zwischen den Einwanderern und den Ainu, sondern auch zwischen den Stämmen. Der Grund war meistens Hunger. Denn man kämpfte um Reisgebiete, die in Krisenzeiten so ziemlich die einzige Nahrungsquelle bildeten.

Im Laufe der Zeit kristallisierte sich jedoch eine Macht heraus: der Yamato-Clan. Er stieg zum mächtigsten Stamm in Japan auf und war sogar in der Lage, die einzelnen Teilstämme zu einem Großen zu einen. Dies ereignete sich circa 400 nach Christus.

Der Yamato-Clan wollte seine Macht festigen, und so erhob er eine Frühform des Schintoismus zur allgemeinen Religion.

Während der Herrschaft der Yamato drangen mehr und mehr chinesische Einflüsse in die japanische Kultur. Da Japan vom Festland abgeschnitten war, hatte es eine verglichen mit China oder Korea wenig entwickelte Zivilisation. Doch dank der guten Handelsbeziehungen der Yamato mit dem Königreich Paekche in Südkorea kamen Händler nach Japan. Sie brachten Eisen, chinesisches Schriftgut und die chinesische Philsopohie nach Japan, das von nun an all seine Dokumente in chinesischer Schrift verfasste.

Um 530 nach Christus breitete sich dann nun auch eine neue Religion in Japan aus: der Buddhismus. Die Yamato erkannten, dass es zwar gut war, neue Kulturen und Technologien zu entdecken, aber es brachte auch unerwünschte Lehren und Ideologien ins Land. Die Yamato versuchten dies zu unterbinden, in dem sie sich am Rechtssystem von China orientieren: Ein Rat, genannt Dajokan, regierte das Kaiserreich von da an mit Hilfe von lokalen Gouverneuren.

Doch die Zeit der Yamato neigte sich langsam dem Ende zu. Bis ins 9. Jahrhundert nach Christus konnten sie ihre Vorherrschaft behaupten, aber dann zogen sich die Kaiser mehr und mehr aus den Regierungsgeschäften zurück, da sie fühlten, dass sie jenen nicht mehr gewachsen waren.

Genau diese Entscheidung verhalf der Adelsfamilie Fujiwara zu viel Macht. Mit der Zeit besetzten die Mitglieder der Familie immer mehr Posten am kaiserlichen Hof, und 984 war es dann soweit: Die Fujiwara stellten den ersten Kaiser aus ihrer Familie.

Das Japan unter der Herrschaft der Fujiwara entwickelte sich zu dem, was es heute ist. Die Fujiwara legten Wert darauf, sich den chinesischen Wurzeln zu entledigen und eine eigene Kultur zu bilden. So bildete sich mit der Zeit die heutige Form der japanischen Kultur!